E-Mail Versand in eigener Anwendung ohne Schmerzen testen

Das Problem

Im eigenen Projekt soll irgend ein E-Mail Versand implementiert werden. Natürlich muss die Anwendung getestet werden und es werden meist dutzende Müll-Mails generiert, die einem das Postfach verstopfen. Das ist das kleinere Problem.

Das größere offenbart sich, wenn man auf einer virtuellen Maschine entwickelt, die keinen Zugang zu einem SMTP-Server hat, dann muss man sich aufwändig einen lokalen installieren, und was weiß ich nicht noch alles. Tüddelkram der nur aufhält.

Die Lösung

…heißt Papercut, ist Open Source und auf Codeplex verfügbar.

Papercut ist ein lokaler SMTP-Server und minimaler E-Mail Client in einem, der Mails (unabhängig von der Empfängeradresse) abfängt und übersichtlich darstellt. Auch der Mail-Header kann komfortabel untersucht werden.

Die Installation beschränkt sich auf einen Doppelklick und der obligatorischen Lizenzakzeptanzabfrage, danach ist der SMTP-Server up and running!

Er kann unter 127.0.0.1, localhost oder durch den Computernamen angesprochen werden.

Verwendung mit SharePoint

Um Papercut mit SharePoint zu verheiraten, damit Benachrichtigungs-Mails und solche, die per code mit SPUtility.SendEmail() verschickt werden abgefangen und eingesehen werden können, trägt man in der Zentraladministration einfach folgendes ein:

Central Administration -> System Settings -> Configure outgoing email settings:

2016-08-04_16h58_03

Das ist alles!

Ausgehende Mails werden nun von Papercut abgefangen, es erfolgt eine Meldung und die Mails können eingesehen werden.

Insgesamt ein sehr praktisches Tool.

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Kein Sommertag ohne Zippi

Sommer. Es ist heiß im Büro.

Mir war es bislang leider nicht vergönnt, den Tag in einem adäquat klimatisierten Büro zu verbringen, in keinem Projekt. Bei fast 30° klebt die Haut, das Hirn ist quasi im Standby, die Produktivitätskurve ist nahe der Nulllinie.

Was fehlt ist Luft, Abkühlung, Wind, ach was sage ich, Sturm, Gischt, Regen! Zumindest für den leichten bis mittelstarken Luftzug tut ein profaner Ventilator gute Dienste.

Ich habe mich für einen Zippi von der Firma Vornado entschieden. Gekauft für 22€ bei Amazon.

Warum der?

Ich habe so einen Ventilator vor Jahren mal bei einem Projektkollegen auf dem Schreibtisch stehen sehen, und fand das Teil sofort bemerkenswert. „Der ist ja niedlich!“

Die „Rotorblätter“ sind aus Stoff und damit weich. Man kann sich also nicht daran verletzen. Es tut nicht mal weh wenn man auf höchster Stufe versehentlich dagegen kommt. Dadurch kann man sich den Sicherheitkorb sparen und der Luftzug wird leiser – genial!

Leise ist er wirklich und selbst auf Stufe 1 von 2 macht er genug wind um den Arbeitstag mit voller Hirnleistung zu überstehen. Stufe 2 ist mir persönlich zu windig. Und dabei ist der obere Teil worin sich der Motor befindet nicht größer als eine einförmige Apfelsine.

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Hach, ist er nicht süß?

Wegen der weichen Flügen und der Tatsache, dass sich der Motor nach unten in den Ständer drehen lässt, ist der Kleine auch gut to transportieren, wichtig wenn man im unklimatisierten Budget-Hotelzimmer noch weiter coden möchte und das Gewitter auf sich warten lässt…

Ich bin jetzt jedenfalls auch noch bei 28°C + produktiv 🙂

Hier geht’s zur Produktseite:
Vornado Zippi Tischventilator, schwarz, 701177